Unter dem Motto „Lasst uns Grenzen überwinden“ stand unser diesjähriger UNESCO-Projekttag. Kaum ein Thema hätte besser zu unserer Schule gepasst: in zahlreichen Workshops zeigten unsere Schülerinnen und Schüler, dass Grenzen dazu da sind, überwunden zu werden.
Im Schulgarten packten zum Beispiel viele Hände gemeinsam an: Beete wurden gepflegt, Bänke und Tische im Schulhof abgeschliffen und frisch lasiert. Dabei wurden den Schülerinnen und Schülern bewusst, wie viel Arbeit in der Pflege des Pausenhofs und des Schulgartens steckt.
In der Turnhalle probierte eine andere Gruppe paralympische Sportarten aus, die für viele Menschen mit Behinderung alltäglich sind. Blindenfußball Co. sorgten nicht nur für Begeisterung, sondern auch für ein tieferes Verständnis und gegenseitigen Respekt. In einem anderen Klassenzimmer duftete es nach aller Welt: Rezepte aus den Herkunftsländern unserer Schülerinnen und Schüler wurden gemeinsam gekocht und verkostet. Dass Kochen und Essen verbindet, zeigte dieser Workshop wirklich eindrucksvoll. Ein geographischer Workshop nahm das Bild unter die Lupe, das im globalen Norden häufig von Afrika gezeichnet wird. Die Schülerinnen und Schüler hinterfragten Vorurteile, entdeckten die Vielfalt des Kontinents und lernten, genauer hinzuschauen. Im Klassenzimmer nebenan fand politische Bildung statt:
Die „Omas gegen Rechts“ waren zu Gast bei uns und diskutierten mit Schülerinnen und Schülern über Zivilcourage, Demokratie und die Frage, was jede und jeder Einzelne selbst tun kann. Unser Schulorchester machte sich auf den Weg in ein nahegelegenes Altenheim und spielte dort für die Seniorinnen und Senioren. Die Freude auf beiden Seiten war spürbar, denn Musik kennt kein Alter und überwindet so Grenzen. All diese Beispiele, die stellvertretend für unzählige weitere Workshops aus den unterschiedlichsten Bereichen zeigen, dass wir ständig von Grenzen umgeben sind. Doch diese Grenzen sind keine Mauern, sondern Einladungen: Einladungen, neugierig zu sein, aufeinander zuzugehen und gemeinsam zu wachsen. Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler und auf eine Schulgemeinschaft, die genau das lebt, wofür UNESCO-Schulen stehen.





