Geographie-Exkursion der Q12 zum Brombachsee


Die Geographie-Kurse der Q12 unterwegs am Brombachsee auf dem Erlebnispfad – Weg der Wasserkraft

Zum Ende des Schuljahres entschlossen sich die Geographie-Kurse der Q12 gemeinsam mit ihren Lehrkräften frau Kuhn, Herrn Flachs und Herrn Schumm dazu, eine Exkursion an den Brombachsee zu unternehmen, um mehr über das Thema Wasser, Wasserkraft und die Bedeutung künstlich angelegter Seen zu lernen. Dabei begaben wir uns auf

den Erlebnispfad „Weg der Wasserkraft“ am Großen Brombachsee und informierten uns über die Entwicklung der Wasserkraftnutzung im Wandel der Zeit. Das Programm bot somit eine ideale Ergänzung zu den aktuellen Unterrichtsthemen, wie der Bedeutung erneuerbarer Energien, sowie den sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten künstlicher Seelandschaften. Besonders interessant war dabei, dass man vor Ort sehen konnte, wie eng Natur, Technik, Tourismus und Umweltschutz miteinander verbunden sind.

Unsere Exkursion begann mit der Ankunft in Pleinfeld. Von dort aus unternahmen wir zunächst eine etwa einstündige Wanderung durch die sommerliche Landschaft und den Wald. Unser erster Stopp war am Museum, wo wir mehr über die Entstehung des künstlich angelegten Brombachsees erfuhren. Dort wurde uns erklärt, aus welchen Gründen der See geschaffen wurde und welche Bedeutung er heute für die Region hat. Im Anschluss besuchten wir informative und interaktive Ausstellungen, die sich mit dem Wasserhaushalt beschäftigten und sowohl die Vorteile als auch die Nachteile des Sees darstellten. Dabei wurde deutlich, dass der Brombachsee nicht nur für Freizeit und Erholung wichtig ist, sondern auch eine Rolle für den Ausgleich des Wasserhaushalts spielt.

Daraufhin wanderten wir weiter zum Brombachsee. Dort wurde uns ein interessantes Referat über den Tourismus und dessen Folgen für den Brombachsee gehalten. Dabei ging es unter anderem darum, welche positiven Auswirkungen der Tourismus auf die Region hat, zum Beispiel durch Arbeitsplätze und Einnahmen, aber auch darum, welche Belastungen für Natur und Umwelt entstehen können.

Das Highlight aus Sicht vieler Schüler war schließlich die Badepause im See. Nach der Wanderung und den vielen Informationen war dies eine willkommene Erholung. Bei gutem Wetter konnten wir die schöne Umgebung genießen und uns im Wasser abkühlen.

Zum Schluss wanderten wir etwa eine weitere Stunde zurück zum Bahnhof. Nach einem langen, aber sehr abwechslungsreichen und bereichernden Tag endete unsere Reise schließlich am Nürnberger Hauptbahnhof.

Insgesamt war die Exkursion eine gelungene Verbindung des aktuellen Unterrichtsstoffes mit realen Gegebenheiten vor Ort und bot zudem eine abwechslungsreiche Lernatmosphäre.

  • Celine M., Q12