Deutsch- und Geschichtsseminare auf Tagung


Teilnahme der Deutsch- und Geschichtsseminare an der Tagung „Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart“

Am 25. Juni 2026 nahmen die Deutsch- und Geschichtsreferendare und -referendarinnen des Hans-Sachs Gymnasiums zusammen mit ihrer Seminarlehrerin / ihrem Seminarlehrer auf Einladung des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus an der Tagung „Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart“ in Schnaittach Teil.

Am Vormittag folgten die Teilnehmenden dem Vortrag von Frau Prof. Dr. Susanne Talabardon von der Universität Bamberg zu den Christlich-jüdischen Beziehungen vom Beginn der Diaspora in der Antike bis in die heutige Zeit. Durch diesen Par Force Ritt durch die letzten zwei Jahrtausende konnten die Zuhörenden interessante neue Einsichten in das oft von Spannungen geprägte Verhältnis von Christentum und Judentum gewinnen. Diese wurden durch die anschließende Podiumsdiskussion zu den „ Christlich-jüdischen Beziehungen heute“ weiter vertieft. Diese Diskussion wurde auch durch die Beiträge unseres Kollegen Markus Sternecker, der neben dem Unterricht am Hans-Sachs Gymnasium als Mitglied des MPZ Netzwerks Schule und Museum in Bayern am jüdischen Museum tätig ist, bereichert.

Nach der Mittagspause begaben sich die Tagungsteilnehmer und -teilnehmerinnen auf die Suche nach Spuren jüdischer Geschichte auf Friedhöfen. Der aufgrund der großen Hitze in den Vortragssaal verlegten theoretischen Einführung folgte der Besuch der drei jüdischen Friedhöfe von Schnaittach. Abgerundet wurde der Tag durch Führungen durch das Jüdische Museum Franken sowie das Heimatmuseum in Schnaittach. Die Referendare und Referendarinnen erhielten zusammen mit den beiden Seminarlehrkräften an diesem Tag viele wertvolle Impulse – nicht nur für die Vermittlung der Geschichte des Judentums im Unterricht sondern auch für die Auseinandersetzung mit dem leider noch immer virulenten Antisemitismus.