Brüssel 2026: Eine Studienfahrt ins Herz Europas


Fünf Tage und unzählige Eindrücke: Für einen Teil der Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe führte die Studienfahrt vom 6. bis 10. Juli 2026 nach Brüssel. Begleitet von Frau Bürger und Herrn Flachs erkundete die Gruppe die europäische Hauptstadt, tauchte in die Arbeit der Europäischen Union ein und entdeckte zugleich die kulturelle und kulinarische Vielfalt der belgischen Metropole.

Im Zentrum stand natürlich der Besuch wichtiger Institutionen der EU wie der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments. Lisa fasste ihre Eindrücke so zusammen: „Der Besuch des EU-Campus hat uns ein besseres Verständnis dafür vermittelt, wie die EU funktioniert.“

Ein besonderer Höhepunkt war für viele der Besuch im ARD-Studio Brüssel. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeit der Korrespondentinnen und Korrespondenten und erfuhren aus erster Hand, wie Fernsehbeiträge entstehen. Sogar selbst ausprobieren konnten einige Schülerinnen und Schüler, wie es ist, vor der Kamera zu stehen. Benjamin war nicht der einzige, für den dieser Programmpunkt besonders spannend war: „Die Führung im ARD-Studio hat mir besonders gut gefallen, weil man einen tollen Einblick hinter die Kulissen bekommen hat. Das Thema war für mich ganz neu – und ich könnte mir sogar vorstellen, später einmal dort zu arbeiten.“

Doch Brüssel hatte weit mehr zu bieten als Politik und Medien. In verschiedenen Museen, darunter dem Haus der Europäischen Geschichte, der Gemäldesammlung und dem Comic-Museum, konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Interessen nachgehen. Selbst auf dem Wegen zwischen Parlament, Museen und den kulinarischen Verlockungen warteten immer wieder Überraschungen: Von Häuserwänden blickten Tim und Struppi, Lucky Luke und viele andere Comicfiguren herab. Die Comicfassaden verleihen Brüssel einen ganz eigenen Charme und erinnern daran, dass die Stadt nicht nur europäische Hauptstadt, sondern auch eine Hochburg der Comic-Kultur ist.

Kulinarisch wurde die Fahrt ebenfalls zu einer Entdeckungsreise: Belgische Pommes, Waffeln und natürlich Schokolade gehörten zum Programm. Der Schokoladenworkshop entwickelte sich dabei zum Highlight. „Den Schokoladenworkshop fand ich sehr cool“, resümierte Emil. Dem schloss sich nicht nur Luisa an: „Brüssel ist nicht nur politisch geprägt, sondern auch kulinarisch sehr zu empfehlen. Mein Highlight der Woche war der Schokoladenworkshop, bei dem wir so viel Schokoladentafeln produzieren konnten, wie wir in der Zeit geschafft haben.“

Nach fünf intensiven Tagen ging es schließlich zurück nach Nürnberg. Was bleibt, sind viele neue Eindrücke, spannende Einblicke in europäische Politik und Medien und zahlreiche kulinarische Erinnerungen. Oder in den Worten von Schülerinnen und Schülern:

  • Malte: „103.000 Schritte und fünf sehr schöne Tage!“
  • Lisa: „Brüssel schenkte uns nicht nur neues Wissen, sondern auch wunderschöne Momente, die bleiben.“
  • Mia: „Der Besuch in Brüssel hat mir nicht nur gezeigt, was der Zusammenhalt der EU für jeden einzelnen Europäer bedeutet, sondern auch, wie vielfältig und bunt eine Stadt sein kann. Für mich war Brüssel eine Stadt zum Entdecken und Bewundern.“

Brüssel hat bleibenden Eindruck hinterlassen!