Im Rahmen des Geographieunterrichts unternahmen die 10. Klassen am 10.07.25 eine Exkursion nach Erlangen. Für die Schülerinnen und Schüler stand dabei gleich ein doppeltes Programm auf dem Plan: Während jeweils eine Klasse den Botanischen Garten besuchte, erkundeten die anderen zeitgleich die Erlanger Innenstadt – bevor später gewechselt wurde.
Im Botanischen Garten ging es für die Gruppen auf eine Reise in den „Tropischen Regenwald“. An verschiedenen Stationen eines Lernzirkels erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Besonderheiten dieses einzigartigen Ökosystems. Sie beschäftigten sich unter anderem mit dem Stockwerkbau des Regenwaldes, den Anpassungen von Pflanzen und Tieren sowie den aktuellen Bedrohungen durch Abholzung und Klimawandel. Durch die direkte Beobachtung exotischer Pflanzen konnten viele theoretische Inhalte des Unterrichts greifbar und anschaulich erlebt werden.
Parallel dazu führten die anderen Klassen in der Erlanger Innenstadt eine Nutzungskartierung durch. Ausgestattet mit Stadtplanausschnitten und Arbeitsaufträgen untersuchten sie unterschiedliche Straßenzüge und hielten fest, wie die Bereiche der jeweiligen Abschnitte genutzt werden – von Geschäften über Gastronomie und Dienstleistungen bis hin zu Wohnnutzung oder leerstehenden Flächen. So gewannen sie einen Einblick in die Vielfalt und Struktur der Erlanger Innenstadt und konnten Unterschiede zwischen den untersuchten Abschnitten feststellen.
Zurück in der Schule wurden die Ergebnisse der beiden Teile der Exkursion ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Erkenntnisse und stellten Bezüge zu den im Unterricht behandelten Themen her. Die Exkursion bot damit nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern vertiefte auch das Verständnis für tropische Ökosysteme und städtische Strukturen – ein gelungener Tag, an dem sowohl Natur als auch Stadt zum Lernort wurden.







