Amnesty International Briefmarathon2021

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In Briefen, E-Mails und Tweets haben auch 2021 wieder mehrere Millionen Jugendliche weltweit Regierungen zu mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit aufgerufen: Behörden in China, Eritrea, Belarus, Ägypten, Mexiko, Nigeria, der Ukraine, Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten, Thailand und Guatemala erhalten in den nächsten Wochen mehrere tausend Botschaften aus aller Welt.

Doch was haben Menschenrechte und ihre Verletzung mit uns in Deutschland zu tun? Dieser Frage ist u.a. die Klasse 10A nachgegangen.

Eine Schülerin erklärt zunächst: „Eine einzelne Nachricht kann vielleicht ungelesen im Spam-Ordner landen, aber Tausende oder Millionen von Nachrichten, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht so einfach ignorieren. Das übt dann schon Druck auf die verantwortlichen Behörden und Regierungen aus, denn sie fürchten schließlich politische und wirtschaftliche Sanktionen durch andere Länder. Und selbst in Demokratien und westlichen Ländern muss man sich immer wieder für Menschenrechte einsetzen, die sind schließlich kein Selbstläufer.“

Ein zunächst weniger überzeugter Schüler fügt hinzu: „Wenn man Menschenrechtsverletzungen in einem Land durchgehen lässt, kann das anderen Ländern als Negativbeispiel dienen. Das könnte dann, im Worst Case, zu einem schleichenden Abbau von Menschenrechten führen. Und so bekommen die Mächtigen noch mehr Macht und Freiheiten auf Kosten der Freiheit anderer.“


Einige hundert Schüler*innen des Hans-Sachs-Gymnasiums haben sich kurz vor den Weihnachtsferien (teils inmitten der Klausurenphase) aktiv für Menschenrechte eingesetzt. Freiwillig sind in dieser Zeit zahlreiche Appellbriefe an eine von zehn möglichen Regierungen verfasst worden. Dank der Mithilfe des AK „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden seitdem in regelmäßigen Abständen die Briefe weltweit zugestellt.


M. Hofmann für den AK SoR-SmC

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