Die Schulpsychologin
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Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, hiermit möchten wir uns kurz vorstellen:

Die Schulpsychologin Tanja Zink

Seit einigen Jahren arbeite ich als Lehrkraft für die Fächer Latein, Italienisch, Psychologie und Ethik und als Schulpsychologin an unserer Schule. Ich stehen Ihnen bzw. Euch jederzeit für Fragen und bei Schwierigkeiten hinsichtlich der schulischen Leistungen, der Motivation, der Lerntechniken, der sozialen und emotionalen Befindlichkeit usw. zur Verfügung.

Sie bzw. Ihr könnt mich folgendermaßen erreichen:

Telefonsprechstunde unter der Nummer 0911/ 231-5475:    Mittwoch  12.15 Uhr bis 14.00 Uhr, Donnerstag  08.45 Uhr bis 09.30 Uhr

                        Persönliche Beratung:   vormittags und nachmittags nach (telefonischer) Vereinbarung

Die Schulpsychologin Clare Trower

Auch ich stehe im 1. Schulhalbjahr jederzeit für Fragen und zur Beratung zur Verfügung:

Telefonsprechstunde unter der Nummer 0911/ 231-5475:    Mittwoch  13.15 Uhr bis 14 Uhr, Freitag  09.45 Uhr bis 10.30 Uhr

                        Persönliche Beratung:   vormittags und nachmittags nach (telefonischer ) Vereinbarung

 

 

Schulpsychologische Arbeit am Hans-Sachs-Gymnasium

Ganz schön schwierig, dieses Erwachsenwerden!

Im Vergleich zu früheren Messungen hat sich der Pubertätsbeginn seit Jahrzehnten allmählich vorverlagert. So ist beispielsweise der Zeitpunkt der Menarche (= erste Menstruation) in den letzten 150 Jahren von 17 auf 13,5 Jahre im Durchschnitt gesunken. Darüber hinaus lässt sich beobachten, dass die körperliche Entwicklung und damit verbunden der Eintritt in die Phase des Jugendalters ebenfalls früher vonstatten gehen.

Havighurst, ein Entwicklungspsychologe, hat 1948 für jedes Lebensalter spezifische Entwicklungsaufgaben des Individuums beobachtet. Für das Jugendalter, das für ihn das zwölfte bis 18. Lebensjahr umspannt, hat er folgende zehn Entwicklungsaufgaben formuliert:

1.  Bildung neuerer und reiferer Verhältnisse zu Gleichaltrigen beiderlei Geschlechts

2.   Erlernen einer männlichen bzw. weiblichen sozialen Rolle

3.   Adäquater Gebrauch des eigenen Körpers

4.   Erreichen emotionaler Unabhängigkeit von Eltern und anderen Erwachsenen

5.   Gewissheit, ökonomische Unabhängigkeit zu erreichen

6.   Auswahl und Vorbereitung auf den Beruf

7.   Vorbereitung auf Ehe und Familienleben

8.  Entwicklung intellektueller Fähigkeiten und von Konzepten, die für das Leben notwendig sind

9.  Entwicklung sozialen Verantwortungsbewusstseins

    10. Aneignung eines ethischen Wertsystems, welches das eigene Verhalten lenkt

Sind diese vor mehr als 55 Jahren aufgestellten Entwicklungsaufgaben noch zeitgemäß? Über deren Formulierung kann man sich sicherlich streiten, aber im Grunde können Lehrer und in noch stärkerem Maße die Eltern täglich die erfolgreichen, aber oft auch erfolglosen Versuche der Lösung dieser Aufgaben bei den zu erziehenden „Kindern“ sehen. Neben dem Unterrichtsgeschehen wird auch die schulpsychologische Arbeit sehr von den Konflikten der Jugendlichen bei der Lösung der an sie gestellten Aufgaben der Gesellschaft geprägt. Oftmals sind Schulleistungsschwierigkeiten eine Folgeerscheinung des schwierigen Weges, erwachsen zu werden.

Die Beratung von Kindern und Jugendlichen in persönlichen und schulischen Nöten ist in Form von Einzelfallarbeit unter Wahrung der Schweigepflicht der Hauptschwerpunkt der Arbeit eines Schulpsychologen bzw. einer Schulpsychologin. Meist geht die Initiative von den ratsuchenden Eltern aus, erfreulicherweise bitten aber auch immer häufiger die Schülerinnen und Schüler selbst um Beratung.

Neben dieser individuellen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen werden im Rahmen der schulpsychologischen Arbeit Gruppenmaßnahmen wie Lerntrainings durchgeführt, um im besten Falle vorbeugend Lern- und Leistungsschwierigkeiten zu vermeiden. An dieser Stelle könnte man noch viele weitere Arbeitsschwerpunkte der Schulpsychologie im Schulalltag aufzählen, beispielsweise die Arbeit im Disziplinarausschuss und in diversen weiteren Gremien, die Arbeit mit außerschulischen Beratungseinrichtungen, die Kooperation mit anderen Schulpsychologinnen und –psychologen usw. Dies würde aber an dieser Stelle zu weit führen.

Aufgrund eines Stellentausches mit meinem Vorgänger bin ich seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 für die schulpsychologische Arbeit am Hans-Sachs-Gymnasium und am Willstätter-Gymnasium in Nürnberg zuständig. Darüber hinaus unterrichte ich im Hause die Fächer Latein, Italienisch, Ethik und Psychologie in der Kollegstufe.

 

Sollten Sie Fragen, Anregungen oder Beratungsbedarf haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden.

Tanja Zink

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