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Unsere Schulsanitäter in der Nürnberger Zeitung
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Schulsanitäter als souveräne Helfer
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| 12.08.2010 |
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20 Schulsanitäter aus acht Nürnberger Schulen haben bei einer Erste-Hilfe-Übung des Jugendrotkreuzes
am Kleinen Dutzendteich teilgenommen. Können, Geschicklichkeit und Teamgeist zeigten die Kinder und Jugendlichen im Alter
von 11 bis 17 Jahren bei der Versorgung acht unterschiedlicher Verletzungen und Beschwerden. Vom Bienenstich über
Sonnenbrand bis zu einem offenen Armbruch (Bild) war alles dabei. Acht Ehrenamtliche zeigten beim Mimen der Verletzten
großes schauspielerisches Geschick. Die kunstvoll geschminkten Verletzungen nahm man ihnen zweifellos ab. Dietlinde
Kirschner, die die Veranstaltung organisiert hatte, machte deutlich, dass es vor allem darauf ankomme, mit den Verletzten
zu sprechen und sie bei Schmerzen auch zu trösten. (isa) Foto: Eduard Weigert
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| Schulsanitäter waren rettende Engel |
| 20.07.2010 - Dankesbrief an Hans-Sachs-Schüler |
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Hier kommt sie, die
positive Nachricht des Tages, wie sie in den Zeitungen nur selten
aufscheint. Während sich in München zwei junge Schläger im
Dominik-Brunner-Prozess verantworten müssen, bekommt in Nürnberg
gleichzeitig eine Gruppe von Schülern Lob für einen beherzten Beitrag
zur Lebensrettung. Ein Herr aus Niedersachsen bedankt sich bei den
Schulsanitätern der zehnten Klassen des Hans-Sachs-Gymnasiums in einem
langen Brief für ihre „sofortige, liebevolle und selbstlose Hilfe“ und
lässt auch die NZ davon wissen.
Joachim Fiedler hätte um ein Haar sterben können an diesem
10.Juni. Der 75-Jährige aus Königslutter nahe Helmstedt besichtigte mit
seinen Kegelbrüdern das Tiefenbohrungsgelände im oberpfälzischen
Windischeschenbach, als plötzlich sein Kreislauf schlappmachte. Nur ein
paar Schritte noch ...ohnmächtig stürzte Fiedler vornüber auf den
Schotter. Er verletzte sich dabei nicht nur im Gesicht – er brach sich
das Genick. Und dann folgte, was er im Rückblick ein „Wunder, für das
ich nicht genug dankbar sein kann“, nennt. Jungs aus Nürnberg, die hier
eine erdkundliche Exkursion abhielten, waren sofort zur Stelle. Sie
riefen Helfer herbei – Fiedlers Hausarzt war glücklicherweise Teil der
Keglergruppe – und hielten den Kopf des Verletzten, bis auf dem
entlegenen Gelände nach langem Warten der Krankenwagen eintraf.
Fiedlers kompliziert gebrochener Halswirbel wurde in Weiden erfolgreich
operiert. Keiner der Ärzte habe glauben wollen, dass der Patient ohne
Lähmung davonkam, erzählt Fiedler, der sich im Moment zu Hause erholt
und noch eine Reha erwartet. Entscheidend für den glimpflichen Verlauf
waren laut den Medizinern die Erstmaßnahmen am Unfallort.
„Ich empfinde eure Hilfe als die von Engeln, die im entscheidenden
Augenblick am richtigen Ort waren“, schreibt der Gerettete also den
Hans-Sachs-Schülern. Als pensionierter Kirchenmann schickt er ihnen dazu
ein Buch über den Kaiserdom seiner Heimatstadt. „Für mich war es wie
eine zweite Geburt“, sagt er beglückt.
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| Großübung der Schüler-Sanitäter am Dutzendteich |
| 19.07.2010 |
Wie versorgt man Schnittverletzungen am Bein? Was macht man bei einer Kopfplatzwunde? Diese und etliche weitere Unfallsituationen haben rund zwei Dutzend Schulsanitäter gestern
am Kleinen Dutzendteich geübt. An insgesamt acht Stationen galt es, Können, Geschicklichkeit und Teamgeist zu demonstrieren. Zudem konnten sich die jungen Helfer
zwischen acht und 17 Jahren auch einmal spielerisch an (sehr realistisch geschminkten) Knochenbrüchen oder „bewusstlosen“ Unfallopfern erproben – Szenarien, die an der Schule
glücklicherweise selten sind. Den Kindern und Jugendlichen, die beim Jugendrotkreuz bzw. bei der Johanniter-Jugend organisiert sind, standen an allen Stationen Betreuer zur Seite,
die Rückmeldungen gaben und Hinweise, wo Teilnehmer die Versorgung von Verletzungen vielleicht noch verbessern können. (ig) Foto: Uwe Niklas
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