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Projekt „Offenes Ohr“Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, auf diesem Wege möchten wir Sie bzw. euch über das Projekt „Offenes Ohr“, das von den Fachschaften Religion, Ethik und Schulpsychologie ins Leben gerufen wird, informieren. Im Rahmen dieses Projektes wollen wir, d. h. 21 Lehrkräfte des Hans-Sachs-Gymnasiums, Schülerinnen und Schülern, die durch ein wiederholtes Nichtbestehen ihrer jetzigen Jahrgangsstufe der Schule verwiesen werden müssten, ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte, aber auch für ihre Fragen hinsichtlich schulischer und privater Belange bieten. Die jeweilige Lehrkraft wird auf den von ihr zu betreuenden Schüler bzw. die von ihr zu betreuende Schülerin zugehen und mit diesem bzw. dieser drei Gespräche im Laufe des zweiten Schulhalbjahres führen. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit den Klassenleiterinnen bzw. Klassenleitern und den Fachlehrkräften sehr wichtig, um gezielt helfen zu können. Das Projekt soll ausschließlich einem seelsorgerischen und pädagogischen Ansatz folgen. Wir möchten folglich die häuslichen Bemühungen der Eltern und der Schülerinnen und Schüler unterstützen und mittels dieses Projektes den von der Abweisung betroffenen Jugendlichen helfen, einen Ausweg aus ihrer momentanen schulischen Situation zu finden, um – falls gewünscht - weiter Mitglied unserer Schulgemeinschaft bleiben zu können. Ebenfalls kann es Ziel des Projektes sein, in Zusammenarbeit mit den Beratungsinstanzen unserer Schule (also dem Beratungslehrer Herrn Dürr und der Schulpsychologin Frau Zink) Alternativen zum Besuch des Hans-Sachs-Gymnasiums zu finden. Sollten Sie bzw. solltet ihr Fragen hinsichtlich der Vorgehensweise oder der Ziele des Projektes haben, können Sie sich bzw. könnt ihr euch an die Lehrkräfte der Fachschaften Religion, Ethik und Schulpsychologie wenden. Wir hoffen, mit Hilfe dieses fachschaftsübergreifenden Projektes einen weiteren und wichtigen Schritt in Richtung eines menschlicheren Miteinanders von Lehrenden, Lernenden und deren Eltern verwirklichen zu können.
Tanja Zink, Staatliche Schulpsychologin
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