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Seit nunmehr mehr als 10 Schuljahren führt das Hans-Sachs-Gymnasium einen systematischen bilingualen Zug mit Geschichts- bzw. Geographieunterricht in englischer Sprache.

bilingualer Unterricht: vikings

 

Dabei dienen die Jahrgangsstufen 5 und 6 als Vorbereitungsphase, in der durch Wortschatz- und Textarbeit in einer zusätzlichen Englischstunde auf den bilingualen Sachfachunterricht vorbereitet werden soll.

 

Auch in diesen Jahrgangsstufen werden aber immer wieder Themen aus der Geschichte bzw. der Geographie auf Englisch abgehandelt, wie etwa „Children in Rome“ oder „ The Vikings“ (s. Abbildung).

 

Ab der 7. Jahrgangsstufe wird dann das Sachfach in den bilingualen Stunden auf Englisch unterrichtet, natürlich an den Kenntnissen der Jahrgangsstufe orientiert.

Daneben gibt es aber auch den ganz „normalen“ Geschichts- oder Geographieunterricht.

 

 

Vor allem das beim bilingualen Unterricht wesentliche fächerübergreifende Prinzip, das auch auf andere Fächer wie Mathematik oder Deutsch übertragen werden kann, stärkt die Flexibilität der Schüler und Schülerinnen und ihre sprachliche Kompetenz. Die Schüler und Schülerinnen vernetzen ihr Wissen dadurch schneller und stecken nicht alles sofort in ihre Englisch- bzw. Geschichts- „Schublade“. Darüber hinaus müssen - und können - sie sich vermehrt auf unbekannten Wortschatz und unbekannte Texte einlassen. Diese Herangehensweise fördert insgesamt gedankliche Beweglichkeit und sprachliche Neugier und Offenheit.

Der bilinguale Unterricht bietet zudem die Chance zu zusätzlichen Projekten. Es bleibt Zeit für sachfachorientierte Lektüre und andere Aktivitäten, die wiederum auch den anderen Fächern zugute kommen.

Da kein Lehrbuch für den bilingualen Unterricht eingeführt ist, benutzen die Schüler und Schülerinnen Material, das an Schulen in Großbritannien, den USA oder auch Australien eingesetzt wird. Dank mehrerer Spenden konnten jedoch immer wieder zusätzliche Materialien für die Klassen angeschafft werden. Darüber hinaus wird vieles dem Internet entnommen, so dass eigenständige Suche nach geeigneten Informationen nach und nach selbstverständlich wird.

Kontinuierlich erweitern die bilingualen Klassen - oft auch unbewusst - ihren Wortschatz und ihr Verständnis für englische Sprachstrukturen durch die vom Englischlehrbuch unabhängige Beschäftigung mit Geschichte und Geographie in der Fremdsprache. Gerade für die Beherrschung des Englischen, das ein so umfangreiches Vokabular besitzt, kann dies nur von Vorteil sein.

Seit mehreren Jahren existiert auch eine Zusammenarbeit des Hans-Sachs-Gymnasiums mit der Universität Erlangen-Nürnberg, die neben Hospitationen von Studenten und Studentinnen der Universität auch eine inhaltliches und didaktisch-methodische Kooperation mit sich bringen soll. Das Interesse am bilingualen Unterrichtsprinzip ist auch seitens der Hochschule groß, da man sich auch Erkenntnisse über andere Wege des Lernens erhofft.

Obwohl der bilinguale Zweig mehr Unterrichtsstunden im Sachfach mit sich bringt, empfinden die Schüler und Schülerinnen der bilingualen Klassen insgesamt den zusätzlichen Unterricht nicht als Belastung, sondern als Chance und Bereicherung.

Stefanie Dürr-Richardson

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