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Mathematikausflug der Klasse 6c

Am Mittwoch, dem 8.10.14, besuchte die Klasse 6c die Wanderausstellung des Mathematikums, „Mathematik zum Anfassen“, in Höchstadt.




Einige Schüler des P-Seminars vom Gymnasium Höchstadt und Frau Böckel leiteten im Kommunbrauhaus Höchstadt eine Mathematikausstellung.


Die Kinder konnten Riesenseifenblasen erzeugen, indem sie sich auf eine Metallplatte stellten und einen Ring, der im Seifenwasser lag, hochzogen. So konnten sie in der Seifenblase stehen. An einer anderen Station konnten sie, durch Vor- und Zurücklaufen, den Graphen einer Funktion auf einem Monitor nachlaufen. Einige bauten aus Plastikplättchen unglaubliche Hüte, Gipse, Pinguine und auch Bälle, indem sie sie zusammen steckten. Andere machten schwierige Knobelspiele, an denen selbst die Erwachsenen scheiterten. Auch an der Station Buchstaben spiegeln machte es Spaß, seinen Namen mit halben Holzbuchstaben an einen Spiegel zu legen und andere Muster zu erstellen.

Dieses Erlebnis gab den Kindern eine neue Vorstellung von Mathematik und machte ihnen Spaß.

Eine Schülerin der Klasse 6c

Mathematik spielerisch lernen

Am Mittwoch, dem 8.10.14, besuchte die Klasse 6c die Wanderausstellung des Mathematikums im Kommunbrauhaus Höchstadt.

Am Veranstaltungsort angekommen, erhielten die Schüler eine Einführung von den Schülern des Höchstädter P-Seminars und Frau Böckel in folgende Stationen: begehbare Seifenblasen, Körper bauen, Graphen nachlaufen, Würfelschlangen bilden und Musikstücke erstellen.

Bei den begehbaren Seifenblasen konnte man in einem Ring am Boden stehen, anschließend zog man an einer Schnur, sodass ein Reifen Seifenlauge aus einem Gefäß herausgezogen wurde. So entstanden die Seifenblasen. An der Station Körperbau wurde aus Teilen ein Körper wieder aufgebaut. Beim Graphen nachlaufen mussten die Kinder mithilfe eines Monitors den Graphen einer Funktion nachlaufen, indem sie vorwärts oder rückwärts gingen. Bei den Würfelschlangen würfelte man mit ca. 50 Würfeln und musste eine Reihe bilden. Auch konnte man ein Musikstück komponieren, indem man mit einem roten und einem blauen Würfel würfelte und die entsprechenden Zahlen in einem Computer eintippte. So entstand eine von ca. 40 Millionen verschiedenen Varianten.

Auf der Rückfahrt mit dem Bus gab es ein Problem, denn die halbe Klasse musste das Fahrzeug eher verlassen, da der Bus zu voll war. Am Ende kamen alle an, und alle hatten jede Menge Spaß und neue Erkenntnisse.

 Ein Schüler der Klasse 6c

Experiment zum Ausprobieren: die Würfelschlange

Werfe ca. 50 Würfel und lege diese dann in einer Schlange aus. Lies die Augenzahl des ersten Würfels und zähle um genau so viele Würfel weiter. Wenn der erste Würfel zum Beispiel eine 3 zeigt, dann zähle 3 Würfel weiter. Lies die Augenzahl des Würfels, auf dem du landest, ab und zähle erneut um genau so viele Würfel weiter. Mach dies, bis du zum Ende kommst. Wahrscheinlich geht es nicht auf. Falls dies der Fall ist, lege die Würfel, die übrig bleiben, beiseite.

Nun kommt der zweite Teil! Beginne wieder mit dem ersten Würfel, aber werfe ihn nochmal. Jetzt zeigt er eine andere Zahl, vielleicht eine 5. Gehe genauso vor wie im ersten Teil. Zähle also zum Beispiel 5 Würfel weiter. Usw. Und jetzt geht es auf! Du landest auf dem letzten Würfel der Schlange! Woran liegt das?


Unser Ausflugstipp: das Mathematikum in Gießen

Das Mathematikum in Gießen ist das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt. Ob groß oder klein, über 150 Exponate laden Besucher jeden Alters und jeder Vorbildung zum Experimentieren ein. Sie können Puzzles legen, Brücken bauen, sich unendlich oft spiegeln, Seifenhautexperimente durchführen, Kugelwettrennen veranstalten und vieles mehr.


Viel Spaß wünscht die Klasse 6c und Frau Kreß

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