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Nur wenig bekannt ist, dass das Land Bayern seine noch heute übliche Bezeichnung als „Freistaat“ einem Sozialisten verdankt: Mit der Ausrufung des Freistaats durch Kurt Eisner stürzte Bayern als erstes deutsches Land am 7. November 1918 seine jahrhundertealte Monarchie. Die doppelte Ausrufung der Republik für ganz Deutschland durch Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht erfolgte erst zwei Tage später, am 9.November 1918.

 

Rechtzeitig zu den Gedenktagen im November hat die Klasse 9b die Ausstellung "REVOLUTION! BAYERN 1918/19" des Hauses der bayerischen Geschichte in der Aula aufgestellt und mit eigenen Ergänzungen angereichert. Die Plakate erinnern an die Ereignisse, die vor 100 Jahren zur Begründung des Freistaates Bayern führten. Dabei greift die Ausstellung weit bis in das Jahr 1919 aus: Nach der Ermordung Kurt Eisners im Februar 1919 brach der Kampf um die politische Gestaltung Bayerns erneut aus und endete schließlich in einem Bürgerkrieg, in welchem die Räterepublik blutig niedergeschlagen und Bayern zum Sammelbecken nationalistischer, rechtsextremer Gruppierungen wurde.

 

Tatsächlich wurden wenige Themen der modernen bayerischen Geschichte so kontrovers diskutiert wie die Revolution von 1918: Während konservative Kreise das Ende der “guten alten Zeit“ mit dem Umbruch in Zusammenhang brachten, wurde auf der linken Seite die Räterepublik als sozialistische Utopie von einer besseren Zukunft gefeiert.

 

Ausgewählte Schüler der 9b stehen dazu bereit, andere Klassen durch diese Ausstellung zu führen.

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