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Tag der Menschenrechte am 10. Dezember

Anlässlich des 70. Jahrestages der UN-Menschenrechts-Charta hat die Klasse 10C, zusammen mit Herrn Juhre, Frau Wittkowski sowie Frau Altmann, eine Aktion in der ersten Pause am Montag gestartet.

Die Klasse hatte in den ersten beiden Stunden Plakate mit den Menschenrechten beschriftet und diese anschließend in der Aula niedergelegt.

 

Die Reaktionen der Lehrer*innen und Schüler*innen waren sehr polarisiert. Während einige Schüler*innen sich die Texte wirklich durchgelesen haben, gab es jedoch auch andere, die die Plakate ignorierten oder sogar zerstörten. Diese Schüler*innen stammten zum größten Teil aus jüngeren Jahrgangsstufen und verstanden oftmals nicht, dass die Menschenrechte, wie wir sie kennen, keine Selbstverständlichkeit in vielen Ländern dieser Erde sind.

Nur wenig bekannt ist, dass das Land Bayern seine noch heute übliche Bezeichnung als „Freistaat“ einem Sozialisten verdankt: Mit der Ausrufung des Freistaats durch Kurt Eisner stürzte Bayern als erstes deutsches Land am 7. November 1918 seine jahrhundertealte Monarchie. Die doppelte Ausrufung der Republik für ganz Deutschland durch Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht erfolgte erst zwei Tage später, am 9.November 1918.

 

Rechtzeitig zu den Gedenktagen im November hat die Klasse 9b die Ausstellung "REVOLUTION! BAYERN 1918/19" des Hauses der bayerischen Geschichte in der Aula aufgestellt und mit eigenen Ergänzungen angereichert. Die Plakate erinnern an die Ereignisse, die vor 100 Jahren zur Begründung des Freistaates Bayern führten. Dabei greift die Ausstellung weit bis in das Jahr 1919 aus: Nach der Ermordung Kurt Eisners im Februar 1919 brach der Kampf um die politische Gestaltung Bayerns erneut aus und endete schließlich in einem Bürgerkrieg, in welchem die Räterepublik blutig niedergeschlagen und Bayern zum Sammelbecken nationalistischer, rechtsextremer Gruppierungen wurde.

2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. lieh dem Hans-Sachs-Gymnasium dazu eine Wanderausstellung aus. Der Volksbund hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben der Fürsorge und Pflege von Kriegsgräbern Aufklärungs- und Jugendarbeit zu leisten. Ziel ist dabei auch auf internationaler Ebene, junge Menschen durch Aufklärung und Erinnerung an die Vergangenheit Europas für ein friedliches und europäisches Miteinander gewinnen zu können.

Was genau ist eigentlich die EU und vor allem: was hat sie mit mir zu tun? Unter dieser Fragestellung nahm die Klasse 10d am 19.07. an einem Workshop des Lernzentrums "Kopfball" teil. Da der Workshop unter anderem vom 1.FCN und dem DFB finanziert wurde, fand er natürlich im Stadion, genauer gesagt in den Umkleiden der Fußballprofis statt.

 

Vor den Osterferien besuchte unsere 9. Jahrgangsstufe die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (in der Nähe von Weiden in der Oberpfalz). Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c formulierten nach dem Besuch ihre Gedanken und Gefühle. Die nachfolgenden Ausschnitte aus den Berichten sind bewegend und zeugen von einer tiefen und reflektierten Auseinandersetzung mit dem Thema. Zudem unterstreichen sie, wie wichtig Exkursionen dieser Art sind.

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