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Auf den Spuren von Gaudí und Me(e)hr


La llegada – Ankunft in Barcelona

Am 15.07.15 hieß es endlich “¡Vamos a Barcelona!”. Nach langer Anreise kamen wir abends voller Erwartung im Hostal an. Die Unterkunft entpuppte sich als erstes Highlight. Vor allem begeisterte uns die gemütliche Dachterrasse mit Pool. Nach kurzer Erfrischungspause und Bezug der Zimmer stand dann ein erster gemeinsamer Spaziergang durch das nächtliche Barcelona auf dem Programm.




Zuerst erreichten wir nach wenigen Metern den Plaza de Cataluña, einen der wichtigsten Plätze, der Altstadt (Barrio Gótico) und Neustadt (Eixample) verbindet. Nach kurzer Snackpause schlenderten wir durch die Ramblas, die sich in mehrere Abschnitte gliedern. Wir tauchten ein ins bunte Treiben aus Straßenkünstlern und Malern, gingen vorbei an der berühmten Markthalle, der Boquería und gelangten am Ende der Ramblas zur Kolumbus-Statur, die anlässlich der ersten Weltausstellung 1883 errichtet wurde.

Endlich am Hafen angekommen, gab es bereits das erste Referat über den Sardana Tanz, ein traditioneller katalanischer Tanz, der die katalanische Einheit symbolisiert. Jeder von uns hatte in den nächsten Tagen die Aufgabe, ein Referat über eine Sehenswürdigkeit der Stadt zu halten. Natürlich bemühten wir uns alle gemeinsam das Gelernte sofort umzusetzen und tanzten einen „Sardana Freestyle“. Danach ging es zum Ausklang des Abends an den Strand, wo einige von uns prompt ein erstes Erfrischungsbad im Meer nahmen.


Los próximos días– die nächsten Tage

Am ersten Tag stand morgens eine Rallye auf dem Programm, in der wir die Ramblas erkunden mussten. Dabei durften Aufgaben wie z.B. Selfies machen oder eine kitschige Postkarte finden, natürlich nicht fehlen. Abends tauchten wir dann ein in die Tapas- Kultur der Stadt, wobei es hier von Vorteil war, zumindest die Zahlen von 1-50 auf Spanisch zu beherrschen, um einige der 50 verschiedenen Tapas zielsicher bestellen zu können. Zum Abschluss ging es dann zum Arco de Triunfo, dem Triumphbogen, der anlässlich der Weltausstellung (1888) erbaut wurde. Dann spazierten wir durch den Triumphbogen und entspannten uns auf der stilvoll mit gusseisernen Laternen, Palmen und Bänken gesäumten Promenade, von wo wir das interessante Treiben auf der Promenade beobachten konnten.


Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf zum Park Güell, in dem sich der einzigartige Stil von Antonio Gaudí spiegelt. Dieser Stil zeichnet sich durch von der Natur inspirierte organische Formen aus. Der Drache, auch drac (dragón) genannt, ist mit gebrochenen Keramik- und Glassstücken im Mosaikstil geschmückt und mittlerweile so etwas wie das Wahrzeichen des Parks.  


Danach ging es dann zu einem weiteren architektonischen Highlight Gaudís, zur Sagrada Familia, die bis heute noch nicht fertig gestellt ist und nur durch private Spenden finanziert wird. Gemeinsam versuchten wir einige der vielen Formen, Botschaften und biblischen Geschichten in der Fassade zu entdecken. Anschließend ging es weiter in die Prachtstraße, die Paseo de Gracia, die von vielen Häusern gesäumt ist, die Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts von Antoni Gaudí (1852–1926), Josep Puig i Cadafalch (1867–1956) und Lluís Domènech i Montaner (1850–1923), den Architekten des Modernisme (der katalanischen Variante des Jugendstils) errichtet wurden. Wir schauten uns die zwei berühmtesten Häuser dann etwas genauer an.

Durch unsere Referate erfuhren wir, dass das Casa Milà, auch Pedrera (= Steinbruchhaus) genannt, einen massiven Felsen darstellen soll, der durch Wellenlinien geschmückt ist, während das Dach des Casa Battló wie der Rücken eines Drachen geformt ist. Nach so vielen neuen Eindrücken entspannten wir uns abends beim gemütlichen Picknick am Strand. Von da aus ging es dann zurück zum Hostal.

Auf unserem Rückweg spazierten wir durch das Szeneviertel Born, gingen durch das älteste Viertel, das Barrio Gótico und machten Zwischenstopp am Plaza San Jaume, wo sich der Regierungspalast der Generalitat (Sitz der katalanischen Regierung) befindet. Dort trafen wir zufällig auf eine französische Schulgruppe, mit der sich einige von uns auf Anhieb gut verstanden haben .


Am dritten Tag ging es dann mit der der Funicular (Zahnradbahn) und dem Bus hinauf auf den Montjüic, einen der zwei Hausberge Barcelonas, auf dessen Gipfel sich eine Festung (Castell de Montjüic), aus dem Jahre 1751 befindet. Von hier aus hatten wir einen traumhaften Blick über ganz Barcelona und Zeit für ausgiebige Foto - Sessions. Im Anschluss wanderten wir bergab, vorbei an den vielen Parkanlagen, dem Joan Miró Museum, hin zum Olympiagelände, wo 1992 die Olympischen Sommerspiele ausgetragen wurden.

Dann ging es zum Nationalpalast, dem Palacio Nacional, dem Sitz der katalanischen Nationalgalerie. Direkt vor dem Palast befindet sich der „magische Springbrunnen“ (Fuente Mágica), der für die Weltsaustellung 1929 erbaut wurde. Die Springbrunnenshow bildete dann den Höhepunkt unseres letzten Abends in Barcelona. Das Spektakel dauerte ca. 20 Minuten und war in der Tat „magisch“, weil der Springbrunnen aus ca. 3000 Düsen mind. 2000 Liter Wasser pro Sekunde nach oben katapultierte, welches durch eine Vielzahl von Scheinwerfern in ein immer wieder wechselndes Farbenmeer getaucht und noch dazu mit der passenden Musik unterlegt wurde.


La vuelta a Núremberg – die Rückkehr nach Nürnberg

An unserem letzten Tag verweilten einige von uns auf der schönen Dachterrasse unseres Hostals, andere gingen Shoppen oder schlenderten einfach durch die Stadt und genossen ein letztes Mal das einzigartige Flair Barcelonas. Dann hieß es leider irgendwann „Adiós Barcelona“ oder besser „Adéu Barcelona“ (auf Katalanisch), obwohl eigentlich keiner so richtig heim wollte, denn diese Stadt und ihr Lebensgefühl hatten uns alle in ihren Bann gezogen. Müde, aber zufrieden kamen wir dann gegen 22 Uhr in Nürnberg wieder an. Unser Fazit: ¡Barcelona, te queremos! – Barcelona, wir  dich!


Die Barcelona – Fahrer (begleitet von Herrn Bayer & Frau Klarholz)


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