Amnesty International Briefmarathon

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In Briefen, E-Mails und Tweets haben auch 2020 wieder mehrere Millionen Jugendliche Regierungen zu mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit aufgerufen: Behörden in Saudi-Arabien, Myanmar, Chile, in der Türkei und auf Malta sowie in fünf anderen Ländern erhalten in den nächsten Wochen mehrere tausend Botschaften aus aller Welt.

Eine einzelne Nachricht kann vielleicht ungelesen im Spam-Ordner landen, aber Tausende Nachrichten, die die Einhaltung der Menschenrechte fordern, lassen sich nicht ignorieren. Das übt Druck auf die verantwortlichen Behörden und Regierungen aus, denn sie fürchten politische und wirtschaftliche Konsequenzen.


Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat. (Heinrich Heine)


Ihre Meinung haben auch einige Schüler*innen des Hans-Sachs-Gymnasiums, unter anderem der Klasse 10b und des Kurses 1sk2, engagiert niedergeschrieben. So haben sie sich nach einem digitalen Exkurs zu Amnesty International, Menschenrechten und dem Briefmarathon drangemacht, ihre Weihnachtsferien freiwillig mit dem Verfassen von Appellbriefen an ein von zehn möglichen Regierungen und Briefen an die Inhaftierten selbst einzuleiten.

Der Fall um „El Hiblu 3“ hat bei mir besonders Betroffenheit ausgelöst, weil ich mich selbst im Alter der Jugendlichen befinde und ich mir - als in Deutschland aufgewachsene Schülerin - nicht vorstellen könnte, vor Menschenrechtsverletzungen fliehen zu müssen, um wiederum an einem scheinbar sicheren Ort eine weitere Menschenrechtsverletzung zu erleiden und vor einer lebenslänglichen Haftstrafe zu stehen. (Schülerin, 10b) <\p>

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© Amnesty International