Physik am HSG
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Exkursion der Klasse 10b an die FAU - Erlangen

Am Freitag, den 13. Juli 2007, fuhr die Klasse 10b mit Frau Krechel und Frau Funk an die Friedrich-Alexander-Universität nach Erlangen. Professor Dr. Martin Hundhausen vom physikalischen Institut hatte sich bereit erklärt, uns einen Vortrag über alternative Energieformen sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung zu halten und uns einen Einblick in die Labore der Universität zu geben. An dieser Exkursion nahm auch eine achte Klasse des Dietrich-Bonhoefer-Gymnasiums in Oberasbach teil.

Zu Beginn der Veranstaltung hörten wir den Vortrag von Professor Hundhausen. Darin ging er auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, im Haushalt Energie zu sparen. Einige dieser Möglichkeiten waren den Schülerinnen und Schülern noch nicht bekannt und sie zeigten sich beeindruckt hinsichtlich des möglichen Einsparpotentials. Dabei erkannten sie auch, dass sie selbst jetzt und in Zukunft viel Energie sparen und aktiv zum Umweltschutz beitragen können.

Im Anschluss an den Vortrag führte uns Professor Hundhausen in eine der mechanischen Werkstätten auf dem Gelände des physikalischen Instituts. Dort erklärte er die Funktionsweise eines Gasverflüssigers, in dem das Gas auf ca. -269°C abgekühlt wird. Daraufhin führte er einige Experimente mit flüssiger Luft und flüssigem Helium vor. Er zeigte uns sehr eindrucksvoll, dass elastische, weiche Materialien sehr hart und spröde werden, wenn sie abgekühlt werden. In einem zweiten Experiment veranschaulichte er, dass sich Metall bei Abkühlung zusammenzieht. Mithilfe von flüssigem Helium stellten wir aus lauwarmen Wasser Eis her und erzeugten eine enorme Schaummenge, als Spülmittel in das bei -268°C siedende Helium gegossen wurde. Natürlich durfte auch der allgemein bekannte Effekt der Stimmverzerrung, der beim Inhalieren von Heliumgas entsteht, nicht fehlen. Dieser Teil der Veranstaltung beeindruckte die Schülerinnen und Schüler am meisten. Da flüssiges Gas im Alltag eher selten verwendet wird, ist dies wohl nicht nur auf die spektakuläre Dampfentwicklung zurückzuführen.

Als aktiver Umweltschützer besitzt Professor Hundhausen auch ein Solarmobil. Dieses hatte er an diesem Tag mit zur Universität gebracht, so dass er es uns vorführe konnte. Aus allen Schülerinnen und Schülern der Klasse wurde eine Gewinnerin gezogen, die eine Runde mit Professor Hundhausen im Solarmobil fahren durfte.

Zum Abschluss der Veranstaltung besichtigten wir die Solaranlage auf dem Dach des Hörsaalgebäudes und hörten einen Vortrag von Herrn Jonas Röhrl, ein Promotionsstudent bei Professor Hundhausen. Er ging auf die mögliche Nutzung einiger Arten regenerativer Energieformen ein, die den Schülern teilweise aus dem Unterricht bekannt waren. So führte dieser Vortrag den Unterricht weiter. Dabei wurde auch die Funktionsweise einiger Kraftwerkstypen, wie etwa das Gezeitenkraftwerk, besprochen. Wir erfuhren auch, wie Solarenergie zum Kochen (Parabolspiegel) und zum Kühlen (Verdunstungskälte) genutzt werden kann. Das Zweite belegte Herr Röhrl eindrucksvoll mithilfe eines Experiments.

Alles in allem verbrachten wir einen sehr schönen und informativen Vormittag im physikalischen Institut. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich von der Universität beeindruckt und schienen von dem Ausflug begeistert. In einem kurzen Evaluationsbogen fielen die folgenden Bemerkungen:

Was hat Dir besonders gut gefallen?

* Die Versuche mit dem Helium / der Luft
* Der zweite Vortrag war auch sehr gut
* Solarmobil bzw. Fahrt mit Solarmobil

Was hast Du neues dazu gelernt?

* Dass man mit Solarzellen viel erreichen kann
* Wie in etwa ein Kühlschrank funktioniert
* Ich habe verschiedene Energiequellen kennen gelernt.
* Wie ich Geldeinsparen kann

Kann dir dein neu erworbenes Wissen für die Zukunft nutzen? Wenn ja, wie?

* Dass ich endlich weiß, von was meine Eltern sprechen
* Beim Haus bauen und Energie sparen

StRefin Christina Funk


Exkursion der Klasse 10B zur Buchele Elektrotechnik GmbH

Vom 18.6.07 bis 20.6.07 trafen sich jeweils 10 Schüler der 10b in Begleitung von Fr. Funk und Fr. Krechel um 13.45 Uhr vor der Buchele Elektrotechnik GmbH um an einer Führung durch den Betrieb teilzunehmen und dabei ihr Wissen über Elektromotoren zu erweitern.

Als gegen 14 Uhr alle Schüler eingetroffen waren,  machten wir uns auf die Suche nach dem Betriebsleiter, um uns anzumelden und unsere Führung in Anspruch zu nehmen. Nachdem wir noch einmal mit Infomaterial versorgt worden waren, machten wir uns auf, um uns zuerst das Lager anzusehen. Von da an vollzogen wir den Weg der Einzelteile bis zum fertigen Elektromotor nach. Zuerst wurde uns die Vorbereitung der Gehäuse erklärt, dann die weitere Vorbereitung auf den eigentlichen Motor. Als einige Bauteile fixiert und ein Teil der Isolierung angebracht worden waren, begutachteten wir die Fertigung der Herzstücke der Motoren, der Spulen. Diese werden auch heute noch in Handarbeit, ohne große maschinelle Hilfe, gewickelt, was je nach Motor auch über 3 Tage dauern kann. Um diese dann zu schützen, wird der Motor mit Kunstharz versiegelt.

Auf dem Weg durch weitere Lagerräume hatten wir dann auch ausgiebig Gelegenheit zu erfahren, für welche Zwecke hier gefertigt wird. Zum Zeitpunkt unserer Besichtigung bekamen wir vor allen Dingen relativ große Motoren für die Verwendung auf Schiffen, z.B. zum bewegen der Anker, zu Gesicht. Nachdem diese fertig montiert und isoliert waren, mussten sie noch auf volle Funktionsfähigkeit überprüft werden um ihre Qualität zu gewährleisten. Hier hatten wir dann noch einmal die Gelegenheit uns alle noch offenen Fragen, z.B. wie sich Synchron- und Asynchronmotoren unterscheiden, beantworten zu lassen und so unsere Kenntnisse über Elektromotoren zu erweitern. Mit dieser Runde schlossen wir  unsere Exkursion in die Buchele Elektrotechnik GmbH, um einige Erfahrungen reicher, ab.

 

Janina Schmidt, 10b


 

Am Hans-Sachs-Gymnasium ist mit der Einführung des Schwerpunktes Physik im Rahmen des Faches Natur und Technik der 7. Jahrgangsstufe im G8 ein Lernzirkel zur Einführung der Elektrizitätslehre entstanden. Der „Bausatz“ mit dem gearbeitet wird, besteht aus einer Glühlampe, einer Leuchtdiode (LED), Kabeln und einer Flachbatterie, und kann von den Schülern günstig erworben werden. Das Konzept wird am CJT-Gymnasium in Lauf ebenfalls schon in der 7.Klasse erprobt.

Ein Vorteil dieses Konzeptes gegenüber herkömmlichen Schülerübungen ist, dass es neben Arbeitsaufträgen, an denen ein einzelner Schüler arbeitet, ebenfalls Stationen enthält, die die Teamfähigkeit stärken, da hier bewusst zusammen gearbeitet werden muss.

Weiterhin können die Schüler die Versuche auch zu Hause durchführen, was sonst nicht möglich ist, und so ihr Wissen vertiefen.

Aufgrund des gelungenen Auftakts im letzten Jahr wurde das Projekt in diesem Jahr erneut mit großer Resonanz durch die Schüler wiederholt (Schüler: „Wann machen wir eigentlich die Experimente mit den Baukästen zum elektrischen Strom?“).

Im Folgenden sehen Sie einige Bilder von diesem Lernzirkel.

 

 

Im Folgenden finden Sie einen Grundwissenskatalog für die 8. Jahrgangsstufe des G9. Er ist also gerade für die aktuellen Neuntklässler interessant.

Zum Download als pdf-Datei auf eine der Graphiken klicken.

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